Coronavirus - Informationen, Zahlen, Bekanntmachungen

Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes:
gsa@lkprignitz.de
Fax: 03876 713-550

Bürgertelefon des Landes Brandenburg:
0331 866-5050    Montag - Freitag 09:00 - 17:00 Uhr

Erreichbarkeit der Corona-Hotline:
03876 713-313


Die Hotline des Landkreises Prignitz ist wie folgt besetzt:
Montag - Freitag                       08:00 - 16:00 Uhr 

Bei Auftreten von Symptomen am Wochenende steht der

Patientenservice unter 116 117

zur Verfügung.


Bekanntmachung

Für den Landkreis Prignitz gilt weiterhin die in der neuen Umgangsverordnung vorgesehene Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises.

Die Umgangsverordnung gilt bis zum 09.11.2021.

maßgeblicher Inzidenzwert
des RKI



 

 

 

 

Stand:
19.10.2021

Stand: 20.10.2021

Stand: 21.10.2021

Stand: 22.10.2021

Stand: 23.10.2021

Stand: 24.10.2021

Stand: 25.10.2021

60,4

71,0

59,1

63,1

64,4

68,3

68,3

Neue bestätigte
Fälle im 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter
Fälle

Stand: 25.10.2021

7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner

Sterbefälle

7-Tage-Fallzahl


ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020

pro 100.000 Einwohner

Wohnortprinzip
kumuliert ab 10. KW 2020
(24-h-Vergleich)

Summe der Infektionen in den letzten 7 Tagen nach Meldedatum

0

3658

68,3

165

52


Wichtige Corona-Regeln im Überblick

       Detaillierte Hygienebestimmungen und Maßnahmen
sowie       Bußgeldtatbestände


sind in der
Umgangsverordnung des Landes Brandenburg  aufgelistet.

 

·         Anhebung des Schwellenwertes für Wegfall der Testpflicht (§ 6 Absatz 3):
Der Schwellenwert für den Entfall der Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises wird von bisher 20 auf 35 erhöht. Das bedeutet: In den kreisfreien Städten und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt, ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises nicht mehr nötig. Das betrifft zum Beispiel die Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Reisebusreisen, Indoor-Sportanlagen, Theater, Kinos und Schwimm- und Spaßbäder. Diese Inzidenz-Regelung gilt auch in anderen Bundesländern.

·         Testpflicht bei Open-Air-Veranstaltungen (§ 10 Absatz 1 und § 21 Absatz 2):
Für Veranstaltungen unter freiem Himmel wird die Personengrenze für die Testpflicht von bisher 500 auf 1.000 angehoben, um den Veranstaltern angesichts des Kontrollaufwandes einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Das bedeutet: Ab dem 13. Oktober muss bei Veranstaltungen unter freiem Himmel (zum Beispiel Konzerte, Volksfeste oder Jahrmärkte) mit weniger als 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Weiterhin gelten hier jedoch Abstands- und Hygieneregeln.

·         Ausweitung des optionalen 2G-Modells auf den Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht
(§ 7 und § 25 Absatz 3):
Die sogenannte 2G-Regel ist eine Option, um z. B. in der Gastronomie auf Abstandsregeln und Maskenpflicht verzichten zu können. Zutritt haben dann nur vollständig Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 12 Jahren. Das 2G-Optionsmodell ist künftig auch für Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in denen Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht stattfindet, möglich. Das bedeutet: Wenn zum Beispiel eine Musikschule sich für das 2G-Optionsmodell entscheidet, entfällt dort beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten die Pflicht zur Einhaltung eines Abstands von mindestens zwei Metern. Dann dürfen aber nur Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren an diesem Unterricht teilnehmen. Wichtig: Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist auf die Durchführung des Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterrichts beschränkt, erstreckt sich also nicht auf die gesamte Bildungseinrichtung und auf anderen Unterricht.

·         Erprobung von freiwilligen PCR-Pool-Testungen in Schulen (§ 24 neuer Absatz 2a):
Dem Bildungsministerium wird ermöglicht, im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium für einzelne Schulen im Rahmen von Pilotprojekten freiwillige PCR-Pool-Testungen zuzulassen. Die Teilnahme an solchen Pool-Testungen ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Hintergrund: Bei einem PCR-Pool-Test werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool“) untersucht. Sollte ein Pool positiv auf eine Infektion mit COVID-19 getestet werden, muss zeitnah ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Dafür ist eine individuelle Nachtestung erforderlich. Wenn ein Pool negativ ist, wurde kein Kind der getesteten Schülergruppe positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Für Personen, die nicht an den Pool-Testungen teilnehmen (wollen), gilt die reguläre Testpflicht (zweimal wöchentlich mit der Möglichkeit zur Selbsttestung).

·         Schulen (§ 24 Absatz 4):
Es wird redaktionell klargestellt, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Schulen nicht beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten gilt. Dabei entfällt die Tragepflicht nicht für die gesamte Klasse, sondern nur für diejenigen Personen, die tatsächlich Singen oder Blasinstrumente spielen.

·         Kontaktdatenerfassung in Hochschulen (§ 25):
Hochschulen haben sicherzustellen, dass die Personendaten aller Personen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden.

Maßnahmenüberblick als bildliche Darstellung


 


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