AuenReichtum erleben und verstehen

08.05.2018

BUND schafft neuen touristischen Anziehungspunkt im Burgpark Lenzen

Foto: Dieter Damschenzoom

Mit einem Familienfest ist am Sonntag das AuenReich im Burgpark in Lenzen eingeweiht worden.

An sechs verschiedenen interaktiven Outdoor-Stationen kann der Besucher die typischen Lebensräume einer Auenlandschaft kennenlernen. Und davon machten die Einwohner und ihre Gäste schon am ersten Tag ausgesprochen regen Gebrauch.

„Intakte Auen sind die artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas“, sagte der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger. Das vom BUND installierte Projekt suche seinesgleichen, meinte er. An diesem Ort mit der Burg habe der BUND nirgendwo in Deutschland bisher mehr Geld investiert. Er freue sich über Lenzen als einen Ort der Begegnung und des Dreiklangs: Kultur, Natur und Geschichte.

„Wir als Landkreis sind immer bemüht,  die Region auch für Familien mit Kindern attraktiver zu gestalten“, meinte Landrat Torsten Uhe während der Eröffnung. „Das neue AuenReich auf Burg Lenzen ist hier in der Tat eine wirkliche Bereicherung, nicht nur für Touristen, sondern auch für einheimische Familien“, freute sich Uhe über den außerordentlich gelungenen Erlebnispark.

Das Besucherzentrum Burg Lenzen mit seinen über 300 qm Ausstellungsflächen und etwa 200 Veranstaltungen im Jahr ist jetzt schon ein bedeutender Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher in diesem Teil der Prignitz. Die vielfältigen Angebote für Natur- und Kulturerlebnis, Umweltbildung und Besucherinformation locken inzwischen jährlich fast 20.000 Gäste nach Lenzen und sorgen so für erhebliche regionale Wertschöpfung, vor allem im touristischen Bereich.

„Die über Jahre erfolgreiche Entwicklung der Burg Lenzen durch den BUND Niedersachsen ist ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen mit Visionen wirklich etwas erreichen können, wenn es ihnen gelingt, Mitstreiter, aber auch Geld zu aktivieren“, wandte sich Landrat Torsten Uhe dankend an Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, der als ehemaliger Landesgeschäftsführer des BUND Vieles für die regionale und überregionale Ausstrahlung der Burg auf den Weg gebracht hat.

Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Landrat Torsten Uhe, die niedersächsische BUND-Geschäftsführerin Susanne Gerstner und Dr. Heike Ellner, Leiterin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg (v.l.), testeten die Baumhängebrücke im „WaldReich“. Foto: Dieter Damschen
Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Landrat Torsten Uhe, die niedersächsische BUND-Geschäftsführerin Susanne Gerstner und Dr. Heike Ellner, Leiterin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg (v.l.), testeten die Baumhängebrücke im „WaldReich“. Foto: Dieter Damschen
 

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